open
Veranstaltungen

Rückblick Hundeschlitten-Fahrt 2026

Wenn nicht der Wecker klingelt, sondern das Chaos anruft: Ein Hundeschlitten-Anlass, den niemand so geplant hatte! Manche Tage beginnen ruhig. Und manche Tage beginnen um 07:30 Uhr mit einem Anruf, der dich noch halb im Schlaf trifft und sofort klar macht: Heute läuft nichts nach Plan.

visoparents-anlass-kind-behinderung-hundeschlittenfahrt-2026

Hundeschlitten-
Fahrt 2026

Wenn nicht der Wecker klingelt, sondern das Chaos anruft: Ein Hundeschlitten-Anlass, den niemand so geplant hatte!

Manche Tage beginnen ruhig. Und manche Tage beginnen um 07:30 Uhr mit einem Anruf, der dich noch halb im Schlaf trifft und sofort klar macht: Heute läuft nichts nach Plan.

Am anderen Ende der Leitung: Huskystuff. Ein Autounfall. Der erste Gedanke galt nicht dem Event, sondern nur einer Frage: Geht es allen gut? Zum Glück: Ja. Menschen und Hunde waren wohlauf.
Doch kaum war diese Erleichterung da, folgte die nächste Erkenntnis: Der geplante Hundeschlitten-Anlass im Flumserberg konnte nicht stattfinden.

Das Worst-Case-Szenario

Das Worst-Case-Szenario am Veranstaltungstag. Der Moment, in dem Planung endet und Improvisation beginnt. Dabei war dieser Anlass in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Dank einer grosszügigen Stiftung durfte er sogar zweimal stattfinden – am Samstag und am Sonntag. Für viele Familien ist dieser Tag eines der Highlights des Jahres. Monate der Vorfreude, Kinder, die kaum schlafen können, Bezugspersonen, die für einen Moment den Alltag hinter sich lassen dürfen.

Und plötzlich: Absage.

Telefonate und Entscheidungen

Also begann die eigentliche Arbeit. Telefon in die Hand. Liste öffnen. Tief durchatmen.

Es galt 20 Familien zu informieren. Zwischen Gesprächen, Erklärungen und gefühlt hundert Fragen schlich sich bei mir auch ein ganz persönlicher Gedanke ein: Das gebuchte Hotel. Die Restaurantreservation. Die geplante Ruhe nach dem Anlass. Tja, die war damit ebenfalls Geschichte. Nachdem allen Familien abgesagt wurde, dann ein rettender Vorschlag von Huskystuff: Kommt doch zu uns nach Hause in Alt St. Johann. So konnte ich den Familien schnell nach den schlechten Nachrichten wieder eine gute News überbringen.

Eine kleine Reise quer durch die Schweiz

Und damit begann meine ganz persönliche kleine Expedition durch die Schweiz: Drei Züge und ein Bus später stand ich schliesslich im sonnigen Toggenburg. Fast alle Familien konnten umorganisieren. Die hektischen Stunden vom Morgen rückten langsam in den Hintergrund.

Dort, wo der Stress verschwindet

Kinderlachen im Schnee. Aufgeregte Stimmen. Huskys, die vor Energie kaum stillstehen konnten und trotzdem jede Kuscheleinheit genossen. Die Huskys wurden angeschirrt, die Familien in die passenden Schlitten verteilt und dann zogen sie los. Und mit ihnen verschwand auch der Stress vom frühen Morgen.

Was am Ende wirklich zählt

Was in den Morgenstunden noch nach einer kompletten Katastrophe ausgesehen hatte, wurde zu einem dieser seltenen Tage, die vergesslich bleiben. Am Ende wurde mir wieder bewusst, was man im Eventbereich manchmal vergisst: Ein Anlass gelingt nicht wegen eines perfekten Drehbuchs. Er gelingt wegen Menschen, die flexibel sind. Wegen Familien, die Vertrauen haben. Wegen Partnern, die Lösungen statt Probleme suchen. Und wegen Huskys, denen es egal ist, ob sie im Flumserberg oder in Alt St. Johann laufen. Hauptsache, sie dürfen laufen. Und ich hoffe sehr, dass dieser Hundeschlitten-Anlass noch viele Jahre Teil unserer Anlassreihe bleibt – auch wenn er vielleicht nie wieder ganz so abenteuerlich startet wie an diesem Samstag um 07:30 Uhr.

Text: Tania Dunkel

Fotostrecke

Bleiben Sie informiert über unsere kommenden Veranstaltungen und
Angebote auf unserer Homepage.

Themen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert