Grosseltern-Tag

Warum dieser Tag?
Grossmütter und Grossväter behinderter und schwerkranker Kinder befinden sich in einer besonderen Situation: Sie sind nicht nur mit der Behinderung oder Krankheit und manchmal auch mit dem Verlust des geliebten Enkelkindes konfrontiert, sie erleben auch Schmerz, Sorgen und Hoffnung der eigenen Tochter oder des eigenen Sohnes mit. Nicht selten unterstützen sie die Familie über Jahre hinweg im Alltag.

Diese Aufgabe kann äusserst anspruchsvoll sein. Manche Grosseltern erleben dabei eine grosse Einsamkeit, da ein Kontakt zu ähnlich betroffenen Grossmüttern und Grossvätern häufig fehlt. Die Grosseltern-Tage bieten die Möglichkeit, einander kennenzulernen, sich über Erfahrungen und Fragen auszutauschen, abzuschalten, neue Kraft zu tanken oder ganz einfach an einem besonderen Ort gemeinsam einen schönen Tag  zu geniessen. 

Programm

10.00 Uhr
Wir heissen Sie willkommen

10.15 Uhr
«Gefühle.Leben.Lernen». Monica Lonoce Lange, Geschäftsleiterin Emotions.Kultur, betroffene Mutter

12.30-14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00
„Jules - ein Generationengespräch“. Die Grosseltern und die Eltern von Jules im Gespräch

15.30
Auf Wiedersehen

Jetzt anmelden!

Jetzt anmelden für den Grosseltern-Tag am Sonntag, 16. September 2018: helen.streulevisoparentsch oder 043 355 10 20.

Der Grosseltern-Tag 2018 wird zusammen mit hiki und der Vereinigung Cerebral organisiert.

Grosseltern-Tage

Der Grosseltern-Tag wurde erstmals 2016 vom Elternverein blinder, seh- und mehrfach behinderter Kinder, visoparents schweiz, und von der Vereinigung Cerebral Schweiz organisiert. Seit 2017 ist auch hiki für hirnverletzte Kinder bei der Organisation mit dabei.
Der Tag ist offen für alle Grosseltern, die ein behindertes oder krankes Enkelkind oder ein Sternenenkelkind haben. 2016 las Brigitte Trümpy aus ihrem Buch «Wie Till seinen Himmel fand». 2017 waren Norma Jost, betroffene Grossmutter und Sonja Kiechl, betroffene Grossmutter und Leiterin der integrativen Kinderhäuser Imago, zu Gast.